Weltgebetstag


WeltgebetstagDer Weltgebetstag vereint christliche Frauen über alle konfessionellen und nationalen Grenzen hinweg. Er lässt teilhaben an Glaubenserfahrungen von Christinnen aus anderen Ländern und Kulturen. Aus dieser Begegnung im Gebet entsteht Solidarität und die Bereitschaft zu helfen. Konkret geschieht das durch Bewusstseinsbildung, Öffentlichkeitsarbeit und vor allem durch die Förderung von Projekten.

Mit der gemeinsamen ökumenischen Feier finden Frauen zueinander. Durch das gemeinsame Gebet treten sie füreinander ein und erleben so eine Gemeinschaft im Sinne der geschwisterlichen Einheit in Jesus Christus.

Gemäß der Idee des „Global denken – lokal handeln“ erfahren die TeilnehmerInnen viel über die Lebenswirklichkeit von Frauen in anderen Ländern. Gleichzeitig sind sie in ihrer Gemeinde aktiv. Ein sichtbares Zeichen der Solidarität ist die Förderung von Frauenprojekten durch die Kollekte.


Das Vorbereitungssteam ist ökumenisch zusammengesetzt. Momentan sind Isabell Bartholomä, Anette Bodenhöfer, Ellen Bryner, Sonja Kilchmann, Christiane Kühle, Sonia Ott, Yvonne Peter, Rahel Sätteli im Team.
 

Vorschau:

2024 Palästina in der kath. Kirche Hausen

2025 Cookinseln in der ref. Kirche Hausen

2026 Nigeria in der kath. Kirche Hausen

2027 WDP International Committee in der ref. Kirche Hausen

2028 Costa Rica in der kath. Kirche Hausen

2029 Italy in der ref. Kirche Hausen

2030 Nepal in der kath. Kirche Hausen

2031 Jamaica in der ref. Kirche Hausen

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Herzliche Einladung:

Wir vom ökumenischen Vorbereitungsteam, laden euch herzlich zum Weltgebetstag am 03. März 2023 um 19.30 Uhr in die ref. Kirche in Hausen am Albis ein. Musikalisch werden wir unterstützt vom Sing mit!-Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. 

 

2023 Taiwan

«Ich habe von eurem Glauben gehört» 

Ein Land, das es offiziell nicht gibt

Viele kennen die Insel Taiwan, die 180 km weit vor der Küste Chinas zwischen Japan und den Philippinen liegt, noch unter dem Namen Formosa («die Schöne»). So wurde sie im 16. Jh. von portugiesischen Seefahrern benannt. Tatsächlich bietet die Hauptinsel mit ihren zahlreichen umliegenden kleineren Inseln eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Naturschönheiten und natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig ist Taiwan aber auch führend auf dem Gebiet der Hightech-Industrie. Und die Hauptstadt Taipeh ist eine hochmoderne Millionenstadt.

Nach politisch sehr bewegten Zeiten mit vielen Machtwechseln sieht sich Taiwan heute als souveräner Staat, wird aber nur von wenigen Ländern der Welt als solcher anerkannt; da die Volksrepublik China den Machtanspruch auf Taiwan als «chinesische Provinz» erhebt, hat Taiwan seit 1971 auch keinen Sitz mehr in der UNO.

Die Bevölkerung Taiwans besteht zur grossen Mehrheit aus Nachkommen von seit mehreren Jahrhunderten aus China Eingewanderten. Daneben gibt es mehr als ein Dutzend indigene Stämme mit ihren eigenen Sprachen.

Das Christentum kam im 17. Jh. mit der niederländischen und spanischen Kolonialisierung auf die Insel. Es ist mit 6,5 Prozent eine Minderheitsreligion neben Buddhismus, Taoismus und anderen Religionen. Taiwan hat in der Weltrangliste einen Spitzenplatz bezüglich religiöser Vielfalt und Religionsfreiheit.

Der Weltgebetstag wird in Taiwan seit 1935 gefeiert. Die Vorbereitungen für den WGT 2023 fanden im Pandemiejahr 2020 unter erschwerten Bedingungen statt.

Zum Thema «Ich habe von eurem Glauben gehört» aus dem Brief des Paulus an die Gemeinde in Ephesus (Eph 1,15) haben die Frauen des taiwanischen WGT-Komitees darüber nachgedacht, wie dieser Glaube in ihrem Alltag gelebt und für andere sichtbar wird. Ihre «Glaubensgeschichten» offenbaren das selbstlose Engagement vieler Frauen für ihre Familien, für gesellschaftlich benachteiligte Frauen, für verletzliche Menschen und auch für die Umwelt.

Im Titelbild drückt die junge Künstlerin Hui-Wen Hsiao ihren eigenen christlichen Glauben aus.

Vor dem dunklen Hintergrund einer unsicheren Zukunft dominieren die roten Schmetterlingsorchideen, der Stolz Taiwans. Der Mikadofasan und der Schwarzgesichtlöffler, zwei typisch taiwanische, aber vom Aussterben bedrohte Tierarten, symbolisieren Zuversicht und Durchhaltewillen in schwierigen Zeiten. Die Frauen im Bild beten still oder blicken auf das Licht, das aus dem Dunkel leuchtet und die Rettung durch Christus verspricht.

Im Weltgebetstag wird nicht nur über Ökumene gesprochen, sondern sie wird im wahrsten Sinne des Wortes gelebt. 

Herzlich sind alle Interessierten – auch Männer – zum ökumenischen Weltgebetstag im Oberamt eingeladen. 

Kollekte

Seit der Entstehung des Weltgebetstags ist die Kollekte ein wichtiger Bestandteil jeder Feier. Mit einem Teil werden Projekte im jeweiligen Herkunftsland der Liturgie unterstützt, z.B. Initiativen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und ihren Familien, Initiativen zur Existenzsicherung, Förderung und Erhaltung der Gesundheit von Frauen, Aus- und Weiterbildung von Mädchen und Frauen usw.  (www.wgt.ch) Das Teilen unserer Gaben ist sichtbares Zeichen konkreten Handelns, weltweiter Verbundenheit und Verantwortung. 

Im Anschluss an den Gottesdienst, gibt es immer ein gemütliches Beisammensein mit einem tollen Apéro mit Speisen aus dem jeweiligen Land. 

Wir freuen uns auf euch. 

WGT-Gruppe Oberamt 

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Weltgebetstag 2022 England, Wales & Nordirland

 "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben"

Im Weltgebetstagskomitee ENGLAND, WALES und NORDIRLAND (kurz: EWNI), das für uns die Feier am 4. März 2022 zuWGT_Foto_2022sammengestellt hat, haben sich drei von vier Landesregionen des «Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland» zusammengeschlossen. Schottland, die vierte Landesregion, hat aus historischen und geographischen Gründen ein eigenes Komitee.

England, Wales und Nordirland haben zwar verschiedene Sprachen, Kulturen und Regierungen, aber auch viel Gemeinsames. Sie haben ihre je eigene Geschichte, die aber mit der der andern immer wieder verknüpft war, mal friedlich, mal kriegerisch.

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Weltgebetstag 2021 Vanuatu

"Auf festen Grund bauen"

WGT_Foto_2021In diesem Jahr hiess das Land Vanuatu. Frauen aus verschiedenen Kirchen haben zum Thema «Auf festen Grund bauen» einen Gottesdienst zusammen-gestellt, in welchem sie auch die Herausforderungen beschreiben, mit denen vor allem junge Menschen konfrontiert sind. In ihren Glaubensgemeinschaften finden sie Unterstützung und in ihrem Glauben Halt. «Auf festen Grund bauen» bedeutet für sie, wie auch wir aus der Bergpredigt des Matthäus (Mt 7,24-27) lernen: auf die Worte Jesu nicht nur hören, sondern auch danach handeln.

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Weltgebetstag 2020 Zimbabwe

"Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg"

In diesem Jahr hiess das Land Zimbabwe und seine Frauen schrieben die Liturgie 2020 mit dem Titel «Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg». Resigniere nicht, wach auf und tu etwas! Warte nicht einfach und hoffe, dass sich schon irgendwann etwas zu deinen Gunsten ändern wird! Je länger wir uns mit dem Bibeltext von Joh. 5, 1-9, Jesus am Teich von Bethesda, auseinandersetzten und ihn in unser eigenes tägliches Leben hineinnehmen, umso mehr wirkt er auf uns und gibt uns Kraft.

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Weltgebetstag 2019 Slowenien

"Kommt alles ist bereit"

Dies ist der Titel, den die Frauen aus Slowenien für die Liturgie 2019 auswählten. 

Slowenien hat eine lange, bewegte Geschichte: von einer hochstehenden Kultur in prähistorischer Zeit bis zur heutigen demokratischen parlamentarischen Republik. Während der Zeit, als Slowenien Teil der sozialistischen Republik Jugoslawien war (1945 bis 1991), wurden Angehörige von Religionsgemeinschaften diskriminiert. Seit 1991 ist Slowenien ein unabhängiger Staat und seit 2004 Mitglied der EU. 

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Weltgebetstag 2018 Surinam 

 "Gottes Schöpfung ist sehr gut"

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Dies ist der Titel, den die Frauen aus Surinam für die Liturgie 2018 auswählten. Sie erheben die Stimme, um uns daran zu erinnern, dass wir Menschen die VerwalterInnen der Schöpfung Gottes und somit auch verpflichtet sind, dafür Sorge zu tragen. Der von ihnen gewählte Bibeltext, 1. Buch Mose/Genesis Kapitel 1, Verse 1-31, lässt uns Halt machen und uns über das von Gott geschaffene Wunder meditieren.

 

Weitere Informationen unter www.wgt.ch

Kontakt

Kath. Pfarramt St. Burkard
Rüteliweg 4
8932 Mettmenstetten
Mo, Di, Do 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:30 Uhr
Mi 09:00 bis 12:00 Uhr
Telefon: 044 767 01 21
E-Mail:
sekretariat@kath-mettmenstetten.ch

 

Kath. Pfarramt Herz Jesu
Bifangstrasse 4
8915 Hausen am Albis
Mo, Di, Do und Fr 08:30 - 11:30 Uhr
Telefon: 044 764 00 11
E-Mail: sekretariat@kath-hausen.ch